19. Februar 2006

Das ist die beste Anwaltsgeschichte des Jahres

und wohl auch des Jahrzehnts! Sie ist wahr und hat den ersten Platz im amerikanischen Wettbewerb der Strafverteidiger (Criminal Lawyer Award Contest) gewonnen:
In Charlotte, NC, kaufte ein Rechtsanwalt eine Kiste mit sehr seltenen und sehr teueren Zigarren und versicherte diese dann, unter anderem, gegen Feuerschaden. ber die nchsten Monate rauchte er die Zigarren vollstndig auf und forderte dann die Versicherung auf, den Schaden zu ersetzen. In seinem Anspruchsschreiben fhrte der Anwalt auf, dass die Zigarren durch eine Serie kleiner Feuerschden vernichtet worden seien. Die Versicherung weigerte sich zu bezahlen, mit der einleuchtenden Argumentation, dass er die Zigarren bestimmungsgem ver(b)raucht habe. Der Rechtsanwalt klagte… und gewann! Das Gericht stimmte mit der Versicherung berein, dass der Anspruch unverschmt sei, doch ergab sich aus der Versicherungspolice, dass die Zigarren gegen jede Art von Feuer versichert seien und Haftungsausschlsse nicht bestnden. Folglich msse die Versicherung bezahlen, was sie selbst vereinbart und unterschrieben habe. Statt ein langes und teures Berufungsverfahren anzustrengen, akzeptierte die Versicherung das Urteil und bezahlte 15.000 US-Dollar an den Rechtsanwalt, der seine Zigarren in den zahlreichen Feuerschden verloren hatte.
Jetzt kommt’s!
Nachdem der Anwalt den Scheck der Versicherung eingelst hatte, wurde er auf deren Antrag in 24 Fllen von Brandstiftung verhaftet. Unter Hinweis auf seine zivilrechtliche Klage und seine Angaben vor Gericht, wurde er wegen vorstzlicher Inbrandsetzung seines versicherten Eigentums zu 24 Monaten Freiheitsstrafe (ohne Bewhrung) und 24.000 US-Dollar Geldstrafe verurteilt.

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