13. März 2005
Kompagnons
Wolff und Rosen sind Kompagnons. Rosen hat sich in die Frau seines Partners verliebt, aber ihre Tugend ist unerschtterlich.
Eines Tages bietet er ihr tausend Rubel. Da wird sie schwach und sagt, morgen werde ihr Mann verreisen, da mge er sie besuchen.
Als Wolff am nchsten Morgen noch einmal ins Kontor kommt, bittet ihn Rosen um tausend Rubel. Er brauche sie nur ganz kurz und werde sie noch am selben Tag Wolffs Frau zurckbringen. Wolff ist bereit dazu. Als er abends nach Hause kommt, ist seine erste Frage: „War Rosen da?“ Seine Frau sagt verlegen: „Ja“. „Hat er dir tausend Rubel gegeben?“ Die Frau erbleicht und stammelt: „Ja.“ Wolff atmet erleichtert auf. „Siehst du, er hat es mir heute frh versprochen, und er hat sein Wort gehalten. Was ist er doch fr ein hochanstndiger Mensch!“
