8. April 2007

Mtter

John hat seine Mutter zum Essen in seine Zweier-WG eingeladen. Whrend des Essens stellt seine Mutter fest, wie schn seine Mitbewohnerin ist. Schon seit Lngerem spielt sie mit dem Gedanken, dass die beiden eine Beziehung haben knnten und das macht sie unsicher. Whrend des Abends, als sie die beiden beobachtet, beginnt sie sich zu fragen, ob da wirklich nicht mehr zwischen John und seiner Mitbewohnerin ist, als das normale Auge zu sehen bekommt. Ihre Gedanken lesend sagt John: „Ich wei, was du denkst, aber ich versichere dir, dass wir nur zusammen wohnen.“

Etwa eine Woche spter sagt Julie zu John: „Seit deine Mutter bei uns zum Essen war, kann ich meine silberne Salatschssel nicht mehr finden.“ John antwortet ihr: „Nun, ich glaube kaum, dass sie sie mitgenommen hat, aber ich werde ihr schreiben.“

So setzt er sich hin und schreibt: Liebe Mutter, ich sage nicht, du hast die Salatschssel mitgenommen, und ich sage auch nicht, du hast sie nicht mitgenommen. Aber der Punkt ist, dass seit du bei uns zum Essen warst, die Salatschssel fehlt.
In Liebe, John.

Mehrere Tage spter erhlt John einen Brief von seiner Mutter, in dem steht: Lieber John, ich sage nicht, dass du mit Julie schlfst, und ich sage auch nicht, dass du nicht mit ihr schlfst. Aber der Punkt ist, wenn sie in ihrem eigenen Bett schlafen wrde, htte sie die Salatschssel schon lngst gefunden.
In Liebe, Mom [Ende]

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